Mittwoch, 26. Juni 2013

Giersch


Der Giersch zählt zu den Doldenblütler und ist in fast ganz Europa verbreitet. Man findet ihn vorwiegend an schattig-feuchten Standorte, häufig am Waldrand oder in schattigen Gärten.

Für viele Gärtner ist er eines der hartnäckigsten »Unkräuter«, da er sich sehr rasch vermehrt (er bildet Rhizome und kann binnen kurzer Zeit große Flächen bewachsen) und nur sehr schwer dauerhaft zu entfernen ist. Er erreicht eine Höhe von bis zu 100 Zentimeter.





Früher soll der Giersch als Heilpflanze und ebenso als Salat- oder Gemüsepflanze extra angebaut worden sein. In der Volksmedizin wurde er zur Schmerzlinderung bei Rheuma und Gicht eingesetzt. Seine Heilkräfte sind jedoch nicht bestätigt. Sicher ist aber, dass er reich an Kalium, Karotin, Eisen und Vitamin C ist – und schmackhaft ist er noch dazu.

Am leckersten sind die ganz jungen, hellgrüne Blättchen. Sie eignen sich auch als Salat. Ältere Blätter sind dafür etwas zu hart. Gedünstet oder gekocht eignen sie sich als Gemüse oder Zusatz in allerlei Gerichte. Auch Tee kann man mit Giersch zubereiten.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen